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Durch den Erlass der Satzung zur Gründung der Freiwilligen Feuer-
wehr wurde folgende "militärische" Einteilung vorgenommen:
"Stab": 1 Kommandant
1 Stellvertreter
1 Geräteverwalter
1 Schriftführer und Kassier
4 Hornisten
4 Trommler
1 Ordonanz
= 13 Mann
I. Zug: Steiger und Retter:
1 Zugführer
1 Stellvertreter
27 Mann
= 29 Mann.
II. Zug: Hydrantenmannschaft und Schlauchleger:
1 Zugführer
1 Stellvertreter,
4 Sektionen zu 8 Mann einschl. Sektionsführer
(1 Sektion samt Führer aus Kleinsüßen)
= 34 Mann
III. Zug: Spritzenmannschaft:
1 Zugführer
1 Stellvertreter
2 Spritzenmeister,
32 Mann
= 36 Mann
IV. Zug: Flücht- und Wachmannschaft:
1 Zugführer
1 Stellvertreter und
24 Mann
= 26 Mann
Die Gesamtstärke belief sich auf insgesamt 138 Mann. Die Süßener Wehr war somit die
4. freiwillige Feuerwehr im Oberamtsbezirk. Noch 1933 gab es lediglich 11 freiwillige
Feuerwehren von immerhin 39 Mitgliedsgemeinden. Außerdem wurde 1910 in beiden
Gemeinden beschlossen, von Einwohnern zwischen dem 20. und 45. Lebensjahr,
welche keinen Dienst in der Feuerwehr leisten, eine jährliche "Feuerwehrabgabe" zur
Feuerlöschkasse zu erheben.
Während dem 1. Weltkrieg gliederte sich die Feuerwehr in 3 Züge. Damals waren 84
Männer bei der Feuerwehr Süßen. 1919 wurde die FFW neugegliedert. Die Besatzungs-
stärke betrug 162 Mann. 1930 wurde die Anzahl der Freiwilligen von138 auf 94 Mann
reduziert. |